Ich fühle mich an nichts von dem gebunden, was ich geschrieben habe. Ich nehme aber auch kein Wort davon zurück.
Jean Paul Sartre

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Ein Abschiedsbrief

Wann ist die Zeit gekommen etwas aufzugeben?
Wann weiß man, wenn man besser gehen sollte?


Ich werde gehen. Und wieder gehe ich so weit, wie ich kann, ans andere Ende der Welt. Australien.
Ich sage ich gehe, um alte Freundschaften wiederzufinden, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Wenn man geht, dann auch immer um einen Teil von sich selbst wiederzufinden. Oder um einen anderen Teil zu verlieren.
Ich werde zurückkehren. Aber nicht für lange. Was hält mich noch hier? Es ist Zeit, diese Enge hinter mir zu lassen.
Ein Hauch von Zukunft hängt in der Luft.
Und diesmal gehe ich nicht allein. Noch ist es nur ein Plan, aber ich glaube diesmal schaffe ich es den Plan zu befolgen, ihn zu verwerfen und mir eine bessere Wirklichkeit zu erschaffen. Ich muss mir nur Mühe geben.
Vielleicht habe ich mir in der Vergangheit oft nicht genug Mühe gegeben, manchmal auch zu viel. Manchmal bin ich zu früh gegangen und manchmal zu spät. Wer kennt schon immer den richtigen Zeitpunkt?
Ich glaube jedenfalls, dass jetzt die Zeit gekommen ist, diesen Blog zu beenden. Drei Jahre lang habe ich hier mein Leben in Worten festgehalten. Es hat sich viel geändert. Es ändert sich immer weiter.
Das Schreiben werde ich nicht aufgeben. Ich habe mir noch nicht genug Mühe gegeben.
Aber es ist wirklich Zeit, den Ort zu wechseln. Wenn es jemanden wirklich interessiert, kann er ja fragen, wohin ich gegangen bin. Vielleicht habe ich dann auch eine Antwort gefunden.

Liebste Grüße an alle,
die mich hier in irgendeiner Form begleitet haben.

Jolly
8.4.09 21:24
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(11.4.09 19:49)
Selten habe ich gepürt welches Ausmaß an Veränderung diese Zeit nun mit sich bringt, wie beim Lesen dieses Eintrags.
Veränderung ist zwar ein flüssiger Prozess, doch das Beenden ist immer ein Punkt, der eine plötzliche Um-/Ab-/ oder Wiederkehr bewirkt.
Sonst wirkte es immer noch gefühlte Jahre entfernt, auch wenn es nicht einmal mehr drei Monate sind, jedoch macht es deutlich, dass die Dinge nicht nur in dahergeredeten Phrasen zuende gehen.
Ich hoffe, dass wir alle diesen Schritt ohne Not und Heimweh überstehen, wobei dies manchen um einiges leichter fallen wird als anderen.

My what a sunshine in Trinidad...


(14.4.09 16:15)
gleich beginn ich zu weinen ..... :'(


(15.4.09 00:23)
Wenn du mit "diese Enge" dein zuhause meinst, so sei versichert, dass dies für eine 19 jährige Person ein normales Gefühl ist - man muss los und loslassen (und losgelassen werden!).
Mach dich auf den Weg - deinen Weg - und anders als es in der Bibel steht wünsche ich dir nicht, dass dein Fuss nicht an einen Stein stoße, denn auch dass gehört dazu.
Aber: schreib weiter und erzähle weiter auch aus deiner zukünftigen Welt. Im Januar 2008 habe ich das Gedicht "the taste of a hazelnut" aus deinem blog ausgedruckt; und ich liebe diese Zeilen nach wie vor - wäre schade, es gäbe sowas tolles in Zukunft nicht mehr.

Billy Joel singt "Lullabay" für dich

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