Ich fühle mich an nichts von dem gebunden, was ich geschrieben habe. Ich nehme aber auch kein Wort davon zurück.
Jean Paul Sartre

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Im Nachtgarten

Heute bin ich wieder in den Nachtgarten gegangen. In diesen Moment, der nur mir gehört. Das taunasse Gras kühlte meine bloßen Füße, und in der klaren Luft konnte ich endlich wieder atmen.
Es ist erstaunlich wie laut die Nacht wird, wenn man allein ist. Es bleibt Raum für all die kleinen Geräusche, denen man sonst nie zuhört.
Ich legte meinen Kopf in den Nacken und sah hinaus in den Sternenhimmel. Und auf einmal war da für nichts anderes mehr Platz als Staunen. Weder für Zweifel oder Ängste noch für Anspannung und Gereiztheit. Auf einmal war da nur noch Frieden.
In meinem Staunen wurde ich zu einem kleinen Kind. Ohne Sorgen und ohne Schuld. Noch viel kleiner als die winzigen Lichtpunkte am Himmel, die so bedeutungslos in der allmächtigen Schwärze schimmerten.
In meinem Schweigen wurde ich Eins mit der großen Stille des Universums. Für den Moment versank ich in der Unendlichkeit.

Und die Sternschnuppen tanzten durch den Garten. Viel zu schnell, als dass ich sie hätte fangen können.
Aber ich hätte sowieso nicht gewusst, was genau ich mir hätte wünschen sollen.
12.8.08 01:41
 


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